DAS WOHNZIMMER
21.02.2025"Das Wohnzimmer" existiert im Raum zwischen Performance, Film und Installation. Tatsächlich besteht es aus allen drei gleichzeitig. Über drei kleine Räume verteilten sich ein Film und eine Performance in Endlosschleife, die auf mehreren Projektoren abgespielt wurden. Die Charaktere manifestierten sich als Projektionen, die durch Wände und Gegenstände wanderten. Ihre Körper veränderten sich, passten sich Möbeln und anderen Charakteren an.
Das Projekt "Das Wohnzimmer" wurde gemeinsam mit den Teilnehmerinnen erarbeitet und nach acht Wochen der Improvisationsarbeit und Untersuchungen von Körpern und Objekt - Interaktion präsentiert. Während sich Projektionen und die Teilnehmerinnen im Raum bewegten, konnte sich das Publikum mit den Objekten beschäftigen und die Geschichte zusammenfügen. Beim Erleben der fließenden Grenzen zwischen Performer, Projektion und Objekt und beim Überschreiten der Grenze zwischen Publikum und Bühne konnte der/die Betrachter*innen beginnen, seine/ ihre eigene Individualität loszulassen.Vom September bis Dezember wurden 5 Workshops und zusätzliche Proben durchgeführt. Diese Workshops waren eine Mischung aus biografischem Theater, geführte Meditation, Improvisation und Konversation rund um die Themen „Selbst", „Identität" und „Objekte". Durch diese Workshops und Gespräche wurden die Konzepte gesammelt, Texte geschrieben und Szenen entwickelt. Im November fand einen Abschlussworkshop zur Vorbereitung auf die „Green-Screen-Woche" im Greenscreen-Studio des BBK (Berlin).
Es waren insgesamt 22 Teilnehmer*innen unterschiedlichen Alters und Herkunft mit und ohne Theater- oder Performance- Erfahrung involviert.
Das Projekt "Das Wohnzimmer" wurde von den Künstlerinnen Dana Melaver, Sophie Braun und dem Musiker Lukas Sweetwood in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kunstverein und dem Rechenzentrum realisiert.
Dana Melaver ist eine multidisziplinäre Künstlerin, deren Arbeiten international ausgestellt wurden, unter anderem in China und Deutschland. Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen, und wir werden noch lange an das beeindruckende Ergebnis denken. Wir danken allen Beteiligten für das großartige Engagement, die Neugier und Spielfreude. Wir hoffen, noch viele weitere Projekte mit den Künstlerinnen und Künstlern realisieren zu können.
Dank der Förderung von Fond Soziokultur, Spenden und dem Brandenburgischen Amateurtheaterverband e.V. konnte das Projekt realisiert werden. Wir danken allen Unterstützer*innen!