Zwischen Himmel und Erde

Ausstellungseröffnung
Fr, 17.10. 18:00 Uhr | Kunstwerk

Sylvia Bohlen "AlterClown" 2009, salzglasiertes Steinzeug

Sylvia Bohlen „AlterClown“ 2009, salzglasiertes Steinzeug

„Zwischen Himmel und Erde“
eine Ausstellung von Katja Kramer und Sylvia Bohlen
Hier begegnen sich die Werke zweier Künstlerinnen deren Ausgangspunkte unterschiedlicher kaum sein können. Auch die Herangehensweise und demzufolge ihre künstlerische Arbeit sind augenscheinlich sehr verschieden. Doch der gemeinsame Nenner sind nicht nur der Balanceakt zwischen professioneller Arbeit und Familie. So trifft in dieser Ausstellung die Auseinandersetzung mit Mensch und Natur, in Form von gegenständlicher Plastik, mit Mühe im Holzfeuer gebrannt oder in Holz gesägt auf fantasievoll mit Form und Farbe auf die Leinwand gebrachte Interpretationen des Lebens.Zu sehen sind die Reflektionen zweier Frauen aus ihrem unmittelbaren und individuellen Erleben.

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Katja Kramer„Porträt Fanny H.(Rom im Kopf)“ 2005 Mischtechnik auf Leinwand

Katja Kramer hat an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und  Design Halle Malerei studiert. Sie lebt und arbeitet in Dresden. Ihre Bilder, oft Collagen, bestehend aus malerischen Elementen, Zeitungsfragmenten und Gedrucktem, wie auch Ihre Grafiken (Holzschnitte und Pappdrucke) erzählen von menschlichen Wesen, Sehnsüchten, Träumen und botanischen Ereignissen. In ihnen bewegt sie sich auf einem schmalen Grad zwischen Grafik und Malerei. Der poetische Charakter ihres Schaffens zeigt sich vor allem auch in den Titeln.

Sylvia Bohlen studierte an der HfBK Dresden und lebt und arbeitet in Weischwitz/Saalfeld. Geprägt durch ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden verlor der Mensch als zentraler Aspekt ihres Tuns nie an Bedeutung Jüngere Arbeiten stellen Köpfe verschiedenster Ansätze und Charaktere dar. Bezeichnend sind differenzierte Inhalte, die durch Variabilität der Oberflächen und spezifische Brennmethoden des Werkstoffs Ton hervor gehoben werden. Porträt und Figur bergen in einer Gesellschaft zunehmender Anonymität eine Identifikationsmöglichkeit mit Zeitbezug in der bildenden Kunst in sich.

Eröffnung am Freitag den 17.Oktober um 18.00 Uhr !
Die Ausstellung ist bis zum 23. November, Mittwoch bis Sonntag von
15.00 -19.00 Uhr zu sehen.

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